Diesen Preis haben Sie sich für Ihren neuen Tarif an Land gezogen. Der Claim zu O2O lautet: “Mehr als ein neues Tarif. Eine Lösung.”.
Wie recht Sie doch damit haben. Denn dieses Preismodell ist nur eine Lösung von vielen und nicht die Lösung. So schön eine Kostengrenze auch ist, so selten wird sie der normale Handybenutzer in Anspruch nehmen. Wir Kunden sind nämlich garnicht so unwissend, was unser Kostenmanagement angeht, wie uns die lieben Marketingleiter des großen O2-Konzerns uns das gerne weißmachen möchten. Telefonieren kostet halt mal mehr, mal weniger im Monat. Daran ändert auch der neue Tarif nichts. Und das mein Handy mal gestohlen wird und der Dieb sich mit meinem Vertrag dumm und dämmlich telefoniert ist nicht nur selten, sondern aufgrund der neuen Positionsortung ausserdem noch sehr unwahrscheinlich.
Bleibt von dem so “innovativen” Preismodell also nurnoch der Kunde, der tatsächlich völlig enthemmt los telefoniert, um dann erstaunt festzustellen, dass er die 60€ Grenze wieder einmal nicht überschritten hat. Welche Innovation!
Mir wäre lieber, wenn die Jury sich etwas mehr der alltäglichen Notwendigkeit solcher Preismodelle widmen würden und Preise verteilen würden, die dem Verbraucher auch was nützen.
In diesem Sinne.
Euer Daniel
Hallo liebe Freunde,
ab heute wird es möglich sein live an meinen spannenden Besuchen dieser Welt teilzunehmen. Dank des Dienstes qik kann ich vom Handy live ins Internet streamen und ihr könnt live dabei sein. Die Lokation wird auch dazu angezeigt!
Welch wunderschöne Welt der Technik. Auch wenn die Technik keine eigene Welt hat … so ist sie doch ein Teil unserer Welt, ein sehr schöner Teil. Doch wie groß und wie schwer ist dieser Teil. Diese Frage kann tatsächlich beantwortet werden, obwohl diese Welt keine Materialisierung erfahren hat. Dennoch können wir ihr ein Gewicht und eine Größe zuordnen. Dies ist in den metaphorischen Konzepten der Sprache so verankert. Alles was wir beurteilen, beurteilen wir mit Hilfe des Raumkonzeptes. Überlegt Euch einfach wie schwer die Entscheidung sein wird, morgen wieder meinen Blog zu besuchen.
Federleicht natürlich.
Euer Daniel.
Endlich. Das waren die letzten Worte der heute ausgeschiedenen Kandidatin Annemarie bei Deutschland sucht den Superstar. Welchen Mediendruck musste die Arme ertragen, sich so beim Ausscheiden zu äußern. Danke, an alle, die immer fleissig die Bildzeitung kaufen, wenn wieder mal über einen Kandidaten übermäßig hergezogen wird. Danke an alle, die vermehrt Links anklicken, die Skandale offenbaren und Geheimes offenbaren. Danke an mich, denn ich bin genauso schuldig wie ihr. Doch, und das sei auch gesagt, sollte sich jeder, der sich in dieser Medienlandschaft bewegt, darüber im Klaren sein, dass es nicht darum geht zu begeistern, sondern darum Aufmerksamkeit zu erregen. Dies kann auf verschiedene Weisen passieren und im seltesten Fall kann man sich die Art und Weise aussuchen.
Deshalb seien alle gewarnt, die sich besonders bei solch kommerziellen Formaten bewerben. Ihr seid nichts anderes als ein Ziel noch nicht gestarteter Medienangriffe. Viel Spass beim Singen … und den anderen 90%.
in diesem Sinne … Euer Daniel
Mein Ziel soll keine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Metapher sein. Vielmehr will ich versuchen euch mit amüsanten Beispielen des Alltags die Präsenz der Metaphern zu verdeutlichen. Dennoch sollen einige wissenschaftliche Modelle helfen diese Welt zu verstehen. Viel Spaß dabei.